Familienzentrum
Katholischer Kindergarten
St. Antonius • Vitusstraße


Leitbild

 

Das ist uns wichtig:

Jedes Kind ist ein Geschöpf Gottes. Erziehung in einer katholischen Tageseinrichtung für Kinder nimmt deshalb die Einzigartigkeit eines jeden Menschen ernst. Das Kind erfährt bei uns Geborgenheit und Wertschätzung

Der Mensch, als Abbild Gottes verstanden, ist die wichtige Begründung dafür, dass jedes Kind, entsprechend seinem Entwicklungsstand, mit seinen Neigungen, Vorlieben und Interessen ernst genommen, nachhaltig gefördert und gefordert wird. Kinder zu Individuen zu erziehen ist gewiss etwas mühsamer, als sie einheitlichen Erziehungsidealen anzupassen.

Kinder sind verschieden – in einer Katholischen Tagesstätte für Kinder dürfen sie es auch sein. Was dem einen gefällt, muss der andere noch lange nicht lieben. Eigene Persönlichkeit und die Fähigkeit zum solidarischen Handeln schließen sich nicht aus. Neben der Wertschätzung der Individualität der Kinder werden Grundregeln des sozialen Verhaltens vermittelt und Gemeinschaft gelebt. Religiöse Erziehung in der Katholischen Tageseinrichtung für Kinder macht damit ernst, dass Gott uns im Nächsten begegnet, – auch wenn der Nächste noch klein ist.

 

Katholische Tageseinrichtungen sind viel mehr, als bloß ein vielfältiges Angebot für Kinder. Die Kindergärten sind eine unverzichtbare Brücke zwischen jungen Familien und unserer Kirchengemeinde.

Sie wollen nicht nur Erfahrungs- und Lebensraum für Kinder sein, sondern zugleich Ort der Begegnung und Kommunikation zwischen Erzieherinnen, Eltern, Familien und Kirchengemeinde.

Die Erziehung der Kinder ist Teil eines kommunikativen Vorgangs, der Eltern, Kinder, Erzieher und Gemeinde einschließt. Denn: Der Kindergarten ist Teil eines vernetzten Systems, das vielfältige Angebote wie Eltern-Kind-Gruppen, Familienfreizeiten, Beratung, Familienbildung bereithält.

 

Religiöse Erziehung in unseren Tageseinrichtungen für Kinder eröffnet Perspektiven.

Kindliche Neugier und Suche nach Sinn und Hintersinn wird geweckt und gefördert.

Erlebbar und prüfbar wird für Kinder religiöse Erziehung an den handelnden Personen. Glaubenswissen und Glaubenspraxis verlangen nach glaubwürdigen Vermittlern, die selber leben, was sie lehren. Neben den Eltern sind dies die pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, aber auch Pfarrer, Kaplan, Diakon, Pastoralreferenten und –referentinnen und pastorale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Kinder erwarten eine verantwortbare Antwort, wenn sie fragen: Warum feiern wir eigentlich Sankt Nikolaus? Wo wohnt der liebe Gott? Warum soll ich beten? Was bedeutet mein Name denn? Wieso eigentlich kennt Gott meinen Namen?

 

Die Katholische Tageseinrichtung für Kinder kann ihren wichtigen familien- ergänzenden Auftrag nur in ständiger enger Zusammenarbeit mit den Eltern erfüllen. Ein partnerschaftlicher Dialog und gemeinsame Überzeugungen bilden die Grundlage für eine gemeinsam verantwortete Erziehung der Kinder. Die pädagogische Konzeption orientiert sich an den zentralen Aussagen des Situationsansatzes. Die MitarbeiterInnen gestalten und richten ihr Angebot aus an den Bedürfnissen und Problemlagen der Kinder und Eltern, die sie beanspruchen.

Sie arbeiten nach anerkannten, fachlichen Standards und beteiligen sich an deren Weiterbildung. Diese Standards basieren auf gesetzlichen Vorgaben (Gruppenzusammensetzung, Gruppenstärke, Raumprogramm, personelle Besetzung).

 

Unsere Tageseinrichtungen für Kinder sind keine isolierte Inseln sozialer Dienstleistung, sondern eingebunden in das Leben der Kirchengemeinde.

Die Tageseinrichtung kann die zentralen Lebensvollzüge und Handlungen einer Kirchengemeinde im Kleinen spiegeln. Sie ist Teil der Gemeinde und unterstützt den Aufbau einer lebendigen Gemeinschaft. Dies gelingt am besten im partnerschaftlichen Miteinander von pädagogischen MitarbeiterInnen der Tageseinrichtung, Eltern, Pfarrer, pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und Gemeindemitgliedern.

Die religiöse Erziehung in einer Katholischen Tagesstätte für Kinder ist in die Gesamterziehung integriert. Sie wird verstanden als kommunikativer Vorgang gemeinsamen Glaubenlernens, in den Kinder, Familien, Tages-einrichtungen und Gemeinde einbezogen sind. Religiöse Erziehung erzieht nicht zur Anpassung, sondern macht frei, sich als Geschöpf Gottes annehmen zu können.

Unsere Erzieherinnen und Erzieher sind fachlich qualifiziert.

Sie weisen eine eigene kirchliche Identität als Voraussetzung für ihre trägerspezifische Arbeit auf. Sie setzen sich mit ihrem persönlichen Glauben auseinander und sind offen gegenüber anderen Weltanschauungen und Kulturen.

Fort- und Weiterbildung garantieren eine bleibende Qualität und Weiterentwicklung des pädagogischen und religionspädagogischen Angebotes. Dieses breite Angebot bringt zusätzliche, wesentliche Impulse in die Arbeit ein, die jede einzelne Tageseinrichtung über den „eigenen Tellerrand“ schauen lässt.

Die Zusammenarbeit der Einrichtungen im Dekanat und mit dem Diözesan-Caritasverband bedeutet Dialog, Ansporn, konstruktive Kritik und gemeinsame Freude an der Entwicklung der Kinder und der Landschaft der Tageseinrichtung für Kinder. Die Erzieherinnen und Erzieher in den Katholischen Tagesstätten für Kinder sind auf dem Laufenden, damit sie den ihnen anvertrauten Kindern die bestmögliche Erziehung, Bildung und Betreuung bieten können.